Nachweis Masernschutz

Sehr geehrte Eltern,


zum 1. März 2020 trat das neue Gesetz zum Masernschutz in Kraft.
Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten, eine Übertragung ist ohne direkten Kontakt möglich. Die Erkrankung kann mit schwerwiegenden Komplikationen und Folgeerkrankungen einhergehen. Den besten Schutz vor Masern bieten Impfungen. Sie sorgen für eine lebenslange Immunität.
Nicht geimpft zu sein bedeutet nicht nur eine Gefahr für das eigene körperliche Wohlergehen, sondern stellt auch ein Risiko für andere Personen dar.
Das Gesetz bedeutet:

  • Sie müssen für Ihre Kinder, die an einer Schule angemeldet sind oder werden, einen Nachweis zum Masernschutz erbringen.
  • Die Schulleitungen sind vom Gesetzgeber verpflichtet, den Masernschutz der Schülerinnen und Schüler zu überprüfen.
    In der Umsetzung bedeutet dies,
    • dass für alle Kinder, die ab dem 01. März 2020 an der Schule aufgenommen werden wollen, vor dem tatsächlichen Unterrichtsbeginn ein Nachweis gemäß Masernschutzgesetz erbracht werden muss
    • dass für alle Kinder, die am 01. März 2020 bereits eine Schule besuchen, der Nachweis bis zum Ablauf des 31. Juli 2021 erbracht werden muss.

Der erforderliche Nachweis wird in der Regel durch die Vorlage des Impfausweises oder die Impfbescheinigung erbracht. (zwei Masern-Impfungen)
Der Impfnachweis muss nur einmal während der Schullaufbahn vorgezeigt werden.
Kann der Nachweis nicht erbracht werden, sind die Schulleiterinnen und Schulleiter gesetzlich verpflichtet, unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu benachrichtigen. Das Gesundheitsamt wird dann seinerseits weitere Schritte einleiten (Beratung, Bußgeld, Zwangsgeld). Schulpflichtige Kinder müssen die Schule aber trotzdem besuchen!
Weitere Informationen finden Sie unter www.masernschutz.de.

Info-Masernschutz